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TRAUMATHERAPIE IN MAINZ

Stabilisierung, Verarbeitung und Wachstum

In meiner Praxis für Psychotherapie in Mainz biete ich traumatisierten Menschen einen geschützten Rahmen für die behutsame Bearbeitung belastender, traumatischer Erfahrungen. Die von mir angewandte Psychodynamisch Imaginative Traumatherapie (PITT) wurde von Prof. Dr. Luise Reddemann entwickelt und richtet sich an Menschen mit akuten oder komplexen Traumafolgestörungen, etwa nach Gewalt, Missbrauch oder schweren Verlusten.

Dabei arbeite ich auch mit Methoden der Ego-State-Therapie, die  darauf abzielt, traumatisierte Anteile des  Selbst zu heilen und in die Gesamtpersönlichkeit zu integrieren. 

Im Mittelpunkt der Traumatherapie steht zunächst die Stärkung Ihrer inneren Ressourcen – verbunden mit der Vermittlung konkreter Techniken zur Stabilisierung und Selbstberuhigung.

Was ist psychodynamisch imaginative Traumatherapie (PITT)?

PITT verbindet psychodynamisches Verstehen mit imaginativen Verfahren und traumatherapeutischer Stabilisierung. Sie ist sowohl bei einmaligen, akuten Traumata (z. B. nach einem Unfall oder Überfall) als auch bei wiederholten, komplexen Belastungserfahrungen (sogenannte Typ-2-Traumata) wirksam – zum Beispiel nach emotionalem, körperlichem oder sexuellem Missbrauch in der Kindheit.

 

Ziel ist es, die Folgen traumatischer Erfahrungen zu lindern, die Selbstregulation zu fördern und langfristig wieder in eine stabile, selbstbestimmte Lebensgestaltung zu finden.

So arbeite ich mit Ihnen bei der Traumatherapie

Die Behandlung verläuft in mehreren Phasen, wobei Sie stets die Kontrolle über den therapeutischen Prozess behalten:
 

  1. Stabilisierung & Distanzierungstechniken
    Zunächst geht es darum, Ihre inneren Schutzfaktoren zu stärken und Techniken kennenzulernen, mit denen Sie sich von überwältigenden Erinnerungen distanzieren können. So entsteht ein Gefühl von Kontrolle, Sicherheit und Selbstwirksamkeit.
     

  2. Behutsame Traumabearbeitung
    Erst wenn ausreichend Stabilität gegeben ist, nähern wir uns in kleinen Schritten den belastenden Inhalten – immer aus einer „sicheren inneren Distanz“ heraus. Sie entscheiden dabei, in welchem Tempo und in welchem Umfang das geschieht.
     

  3. Integration & Neuorientierung
    In der abschließenden Phase der Therapie geht es darum, Gefühle wie Scham, Schuld oder Wut zu bearbeiten und Sinnfragen zu klären. Ziel ist es, inneren Frieden zu finden, alte Muster loszulassen und neue Perspektiven zu entwickeln.

Wann ist eine Traumatherapie hilfreich?

Eine traumatherapeutische Behandlung kann u. a. sinnvoll sein bei:

  • Posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS)

  • Emotionaler oder körperlicher Gewalt in der Kindheit

  • Sexuellem Missbrauch

  • Vernachlässigung oder Bindungstraumata

  • Unfall- oder Naturkatastrophenerfahrungen

  • Chronischer Anspannung und Flashbacks

  • Scham-, Schuld- oder Ohnmachtsgefühlen

  • Selbstwertproblemen in Folge von Traumatisierung

  • Problemen in der Gestaltung zwischenmenschlicher Beziehungen aufgrund von Bindungstraumata

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