DBT

Die Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT) wurde von Marsha M. Linehan (USA) als störungsspezifisches Konzept zur Behandlung von chronisch suizidalen Patienten mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) entwickelt. Die Grundlage der DBT stellt die Verhaltenstherapie dar, wobei sie u.a. buddhistische Achtsamkeitstechniken integriert. Die DBT zeichnet sich durch die besondere Balance von Akzeptanz eines momentanen Problemverhaltens (z.B. Essanfälle, Selbstverletzung) und der gleichzeitigen Bereitschaft zur Veränderung aus. Dabei wird die Wichtigkeit der therapeutischen Beziehung betont. Zudem wird ein besonderer Schwerpunkt auf das Erlernen von spezifischen Fertigkeiten (Skills) gelegt. Damit wird es Ihnen leichter gelingen, mit unkontrollierbar empfundenen Gefühlen und Anspannung umzugehen.