HYPNOTHERAPIE

In der Hypnotherapie wird der Patient in einen Trance-Zustand versetzt, der als tiefe Entspannung empfunden wird. In diesem Zustand ähnelt die Hirnaktivität jener kurz vor dem Einschlafen. Die Klienten sind besonders empfänglich für Suggestionen und das Denken geschieht in Bildern und Assoziationen. Verborgene Gefühle und Erinnerungen sind leicht zugänglich, wohingegen Gehirnregionen, die für die Auslösung von Angst zuständig sind, inaktiv sind. So ist es möglich, Ängste, alte Gewohnheiten und einschränkende Glaubenssätze zu überwinden und in der Imagination neues Verhalten auszuprobieren.

Entgegen landläufiger Vorurteile ist der Patient während der Hypnose nicht „willenlos“, sondern er ist aktiver Mitgestalter des Trance-Zustandes. Während der Hypnose gibt er Rückmeldungen über seine Erfahrungen und ist mit dem Therapeuten so ständig im Kontakt.

Hypnose ist eine der ältesten Therapieformen der Welt. Inzwischen ist sie wissenschaftlich gut untersucht und ihr Nutzen für zahlreiche Krankheitsbilder, Verhaltensstörungen und medizinische Probleme nachgewiesen. Die Hypnotherapie ist seit 2006 in Deutschland wissenschaftlich anerkannt und ihre Effekte sind in mehr als 200 internationalen Studien belegt. Die Methode wird mittlerweile von allen Krankenkassen anerkannt und kann mit anderen Therapieformen wie der Verhaltenstherapie kombiniert werden – wodurch sich die Wirksamkeit erhöht und die Therapiedauer verkürzt.

Eine qualifizierte Ausbildung habe ich bei der Deutschen Gesellschaft für Hypnose und Hypnotherapie absolviert.

LINKS ZU HYPNOSE UND HYPNOTHERAPIE:

https://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/psychologie/therapie/tid-12749/hypnose-das-gehirn-in-trance_aid_353022.html

http://www.daserste.de/information/wissen-kultur/w-wie-wissen/sendung/schmerz-hypnose-100.html

http://www.meg-tuebingen.de/1-hypnose-hypnoseforschung.html